Wie die Juden in Kaiserswerth damals lebten, ist heutzutage zum größten Teil ungewiss. Trotz der geringen Informationen weiß man, dass die Juden um 1900 wichtige Funktionen als auch Berufe verübten. 1905 lebten 22 Juden in Kaiserswerth. Sie hatten zwar einen Gebetsraum, jedoch wurde dieser auch für andere Zwecke verwendet.
Es gibt genügend Erkenntnisse (wie z.B: der jüdische Friedhof), dass es auch früher jüdisches Leben in Kaiserswerth gegeben hat. An den Grabsteinen ist erkennbar, dass viele Juden vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten auswanderten. Heute erinnern Stolpersteine an ihre Existenz. Man findet sie auf dem Kaiserswerther Markt und der Alten Landstraße. Es gibt auch die Geschwister-Aufricht-Staße welche an zwei Judinnen erinnert: Ernestine(*13. Januar 1882 Budapest) und Johanne Aufricht (*10. August Preßburg/Ungarn). Erna Aufricht wurde 1944 im Konzentrationslager Ausschwitz ermordet, aber ihre Schwester überlebte das KZ Theresienstadt. Sie kehrte 1945 nach Kaiserswerth zurück wo sie auch später verstarb.
Quellen Commons:
Kaiserswerth – Sammlung von Bildern, Videos und AudiodateienWikisource: Keyserswerd in der Topographia Colonia et al. (Matthäus Merian) – Quellen und Volltexte
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